Einbauoptionen für Datumstempel: Effiziente Werkzeugwartung
Die korrekte mechanische Integration von Kennzeichnungsnormalien ist entscheidend für die Langlebigkeit des Werkzeugs und die Maßhaltigkeit der produzierten Spritzgussteile. Bei der Werkzeugkonstruktion müssen Konstrukteure auf exakte Systemtoleranzen achten, um Leckagen oder Gratbildung am Endprodukt zu vermeiden. Unsere Montagesysteme bei WALZ Normalien sind hochpräzise gefertigt und bieten für jede Werkzeugarchitektur – vom Mikro-Spritzguss bis zu Großformen und schweren Werkzeugaufbauten – die exakt passende Lösung.
Technologische Montagekonzepte im Fokus
Um Rüstzeiten zu minimieren und für jede Spritzgussform die sicherste Befestigung zu bieten, fertigen wir unsere Datumstempel mit verschiedenen innovativen Montagesystemen.
Die Standard-Presspassung (m6 in H7):
Unsere klassischen Kennzeichnungsstempel werden einfach in Spritzgussformen eingepresst oder eingeschraubt. Sie weisen eine hochpräzise m6-Toleranz auf, die ein optimales Einpressen in eine vorgesehene H7-Aufnahmebohrung ermöglicht. Wichtiger Montagehinweis: Der Druck beim Einpressen muss gleichmäßig auf den Grundkörper erfolgen, um den empfindlichen Stelleinsatz nicht zu verformen. Die Serien DA (mit Höhenverstellung) und DAP (ohne Höhenverstellung) sind dabei von hinten verschraubbar konzipiert.
Zeitsparende Frontmontage (F-Serien):
Für schwer zugängliche Werkzeuge haben wir die F-Serien (DAF, DARF, DAPF) entwickelt, welche sich bequem direkt von der Formseite (vorne) montieren lassen. Durch einen integrierten Gewindestift lassen sich diese Stempel bei entnommenem Stelleinsatz einfach per Inbusschlüssel von der Forminnenseite montieren und demontieren. Dies führt zu einer enormen Zeitersparnis bei Wartungsarbeiten, da das Werkzeug nicht aufwendig zerlegt werden muss.
Schraubenlose Fixierung (Serie DAO):
Besonders platzsparend ist der steckbare Stempel der Serie DAO. Dieser wird ganz ohne zusätzliche Schrauben über einen hochresistenten O-Ring im Werkzeug fixiert. Im Wartungsfall ziehen Sie den Einsatz bei der O-Ring-Variante einfach ab.
Bündiger Einbau (Serie DS):
Die Datumsschraube (DS) ist speziell für eine 90°-Senkung konzipiert. Sie erlaubt einen absolut bündigen und sicheren Einbau in der Formplatte.
Vermeidung von Höhenversatz bei Sichtteilen
Bei anspruchsvollen Sichtteilen ist ein absolut planer Abschluss zwischen Datumsuhr und Formnest zwingend erforderlich. Nutzen Sie hierfür am besten unsere Serie DAP oder die frontmontierbare DAPF, da bei diesen der Stelleinsatz komplett ohne Höhenverstellung fixiert ist.
Sollten Sie sich für Serien mit Höhenverstellung (wie die Serie DA) entscheiden, ist bei der Montage darauf zu achten, dass die Gewindespindel exakt gekontert wird. Nur so verhindern Sie ein unerwünschtes „Wandern“ des Einsatzes während der Spritzgusszyklen.